Mit dem Fahrrad durch den Wahlbezirk

Ortsverein

Bei lachendem Himmel sind wir pünktlich um 17.00 Uhr mit den tollen E- Bikes von Inogny(an dieser Stelle nochmal ausdrücklichen Dank für die freundliche Leihgabe) nach Plittershagen losgeradelt. Durch die sehr gute Einweisung der Inogny -Mitarbeiter hatten wir die Fahrräder unter Kontrolle und erreichten schnell unser Ziel.
Der Ortsvorsteher Hartmut Hekter erwartete uns schon in der alten Schule von Plittershagen.Mit viel Stolz berichtete er uns , dass das jetzige Feuerwehrgebäude in Eigenleistung über 15 Jahre grundsaniert worden ist . Hut ab vor so einer Leistung! Wir besichtigten das Gebäude sowie die Heimatstube und das Dorfgemeinschaftshaus.Diese und der Dorfbrunnen sind wichtige Treffpunkte für die dörfliche Gemeinschaft.Hier wird z.B.nächste Woche miteinander beraten,ob hierfür eine "Ikek-Förderung"beantragt werden kann.Wir wünschen viel Erfolg!

Während wir unsern Durst löschten erzählte Hartmut noch ein paar lustige Anekdoten aus der Historie von Plittershagen.
Danach ging es weiter über die Alte Heide nach Mausbach und Andreas Leidig übernahm die Führung.Beim alten Sportplatz kamen Erinnerungen über das Fußballspiel "Mausbach gegen Bella Italia" auf. Anfang der 70er Jahre wohnten einige italienische Gastarbeiter in Mausbach!Und auch da schon erwiesen sich die Mausbacher als weltoffen und gastfreundlich!
Auch Andreas Leidig steht wie Hartmut Hekter als Ortsvorsteher voll hinter seinem Ort und auch hier merkte man bei seinen Ausführungen,wie er sich mit seinem Ort identifiziert!
Große Sorge macht er sich über den Bevölkerungsschwund . In den 80er Jahren zählte Mausbach 225 EinwohnerInnen, heute sind es ca 160 . Es gibt noch keine Leerstände aber in mehreren Häusern leben ein - zwei (vorwiegend ältere)Personen und die Jugendlichen zieht es eher in die weite Welt. Große Hoffnung setzt er auf das Neubaugebiet " Auf dem schmalen Hainchen " . Wobei der Baubeginn noch nicht genau feststeht.Er ist abhängig von den noch notwendigen Erschliessungsarbeiten .
"Wir sind stolz auf unser Dorfleben ", so Andreas, als wir einen von vier Bürgern bei den Dorfarbeiten ( jeden 2. Dienstag ,wenn keine Feuerwehrübung ist, werden Arbeiten im Dorf verrichtet) trafen . Auch die Busanbindung ist super.Von 6.00 Uhr bis abends fährt fast jede Stunde ein Bus(montags-freitags).
Nächster Stopp war beim Backes . Dieses Jahr feiert Mausbach das 35.Backesfest am ersten Wochenende im August und man kann sich schon jetzt auf äußerst schmackhaftes Brot aus dem historischen Backofen freuen. Der Backes ist überhaupt Treffpunkt im Ort. Auch Andreas bespricht nächste Woche mögliche Schwerpunkte für das "Ikek - Programm". Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit verzichteten wir auf den Anstieg nach Hohenhain.Über Hohenhain, was schon weit in dem Dorfentwicklungskonzept mit seinem Dorfgemeinschaftshaus und Umgebung in den zu entwickelnden Anträgen ist,hatten wir uns aber auch schon im Rahmen der Auftaktveranstaltung informiert.
Die Radtour führte jetzt in die Altstadt , wo der Altstadtbeauftragte Richard Flender nochmal auf die Verkehrssituation zur Einmündung in die Kölnerstraße aufmerksam machte. Mit der jetzt beschlossen Einbahnregelung ohne Öffnung einer Einbahnstraße in der Altstadt ist er sehr unzufrieden! Demnächst müssen Feuerwehrleute,Anwohner, Zulieferer aller Art erst einen Umweg fahren um an ihr Ziel zu kommen! " Hier muss nochmal unbedingt nachgebessert werden", kommentiert er die angestrebte Änderung.
Auf das " Haus des Gastes " machte Anke Flender aufmerksam ! Das fällt zwar aus der möglichen Ikek- Förderung raus, da es bereits durch die Städtebauförderung unterstützt wird und ein erster Schritt zur Sanierung durch die Installation von neuen Fenstern in die notwendige Richtung geht, aber es bleiben noch einige Fragen offen und deswegen wird es noch eine Anfrage an den Rat von den Ratsmitgliedern des Ortsverein geben.
Sven Rödder stellte noch das Neubaugebiet " Wohnen am Wasser " zur Diskussion ( Parkflächen, Umgebung, Strecke zum Fahrradweg )
Dann fuhren wir wieder zum Ausgangspunkt zurück.

Festzuhalten ist : Wir leben in einem wunderschönen , waldreichen Gebiet mit Ortschaften auf die wir zurecht stolz sind !
Bevor es beim Grillen gemütlich wurde, sprach Erhard Selenski noch den Blick auf den ungepflegten Kreisel an .

 

 

Resümee: E-bikes werden immer attraktiver und unsere Ortsteile auch! Für beides gilt: Dranbleiben!

 
 
 

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